"Ein Einsatz endet nicht immer mit dem Abrücken"
Wenn unsere Kameradinnen und Kameraden alarmiert werden, lassen sie ihren Alltag in Sekunden hinter sich – und stehen kurz darauf mitten in außergewöhnlichen Situationen, oft neben den Schicksalen Fremder. Nicht alle Bilder lassen sich einfach vergessen. Auch Einsatzkräfte dürfen Hilfe annehmen.
Im Januar haben sich die Einsatzkräfte am Standort Burg intensiv mit dem Thema psychische Belastung im Einsatz beschäftigt. Unter dem Motto „Was, wenn es nicht loslässt?“ wurde präventiv sensibilisiert, um erfahrene Kräfte zu stärken und junge Kameradinnen und Kameraden zu ermutigen.
Zwei Mitglieder des PSNV-Teams für den Lahn-Dill-Kreis stellten ihre wichtige Arbeit vor und erklärten die verschiedenen Hilfsangebote speziell für Einsatzkräfte. Gemeinsam wurden belastende Situationen, mögliche Anzeichen von Traumata und Wege der Bewältigung besprochen.
Der Abend endete in einem offenen und ehrlichen Austausch zwischen Einsatzkräften und Notfallseelsorgern – von dem beide Seiten profitieren konnten.
Denn: Stark sein heißt auch, sich Hilfe zu holen.